Chiropraktik & Osteopathie

Manuelle Therapien

Als „Manuelle Therapie“ werden Therapiemaßnahmen bezeichnet, die auf chiropraktischen Techniken, osteopathischen Techniken oder auf einer individuell sinnvollen Kombination von beidem beruhen.

Chiropraktik

Diese Therapieform entstand Ende des 19. Jahrhunderts in Amerika. Ihr Erfinder ist David D. Palmer, der als Heilpraktiker tätig war und aus verschiedenen Handgriffen eine Therapieform entwickelte, mit der Gelenkblockierungen gelöst werden können.

„Gelenkblockierung“ bezeichnet einen Zustand, bei dem durch muskulär erhöhten Anpressdruck zwei knorpelbeschichtete Gelenkoberflächen aneinander fixiert sind. Dabei kommt es zu einer reflexartigen Muskelanspannung und oft auch zur Störung benachbarter Nerven.

Durch chiropraktische Techniken können frisch aufgetretene, schmerzhafte Blockierungen spontan gelöst und so die Schmerzen beseitigt werden. Bei einer solchen Lösung kann ein kurzes Knacken entstehen, wenn der Unterdruck zwischen den Gelenkpartnern durch die plötzlich wieder einströmende Gelenkflüssigkeit ausgeglichen wird. Dieses Knacken wird auch als „Quittungston der Chiropraktik“ bezeichnet, dem in der Regel eine spürbare Entspannung der Muskulatur folgt.

Länger bestehende, insbesondere schwächere Blockierungen werden von den meisten Menschen irgendwann nicht mehr bewusst wahrgenommen. Diese unbewussten Blockierungen können jedoch aufgrund der von ihnen ausgelösten Spannungen eine nachhaltige Störung der Muskelbalance bewirken, die negative Auswirkungen auf andere Körperbereiche haben kann. Auch das Funktionieren von Organen kann durch die Nerven­irri­tation einer Blockierung gestört werden.

Osteopathie

Das Diagnose- und Behandlungskonzept der Osteopathie geht auf den amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still (1828-1917) zurück. Die Osteopathie war der Ausgangspunkt für die Entwicklung der Chiropraktik.

Die Osteopathie wurde auf Basis der Erkenntnis entwickelt, dass in der Natur Struktur und Form sich wechselseitig beeinflussen und nicht voneinander getrennt werden können. „Die Struktur bestimmt die Funktion, die Funktion formt und gestaltet die Struktur. Eine krankhafte Änderung der Struktur bewirkt eine Störung der Funktion“, fasste Taylor Still diesen Grundgedanken zusammen.

Osteopathen betrachten die Spannungsfreiheit des Bindegewebes, das den Körper und die Organe festigt, als Voraussetzung für das optimale Funktionieren der Organe. Dementsprechend führen Störungen und Bewegungseinschränkungen des Bindegewebes und der Gelenke zu Störungen an anderer Stelle.

Die osteopathischen Techniken behandeln schwerpunktmäßig die Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenkkapseln, Schädelnähte sowie die Hüllhäute innerer Organe. Ziel der Therapie ist eine für den menschlichen Körper naturgemäße und verbesserte Beweglichkeit, die durch eine gezielte Spannungssenkung erzielt wird.

 
  Bewährte Einsatzgebiete für manuelle Therapien:

Knochen und Gelenke
• Arthrose
• Arthritis
• Bandscheiben-
  erkankung
• Beckenschiefstand
• Verrenkung
• Osteoporose
• Wirbelfehlstellung
• Wirbelblockierung

Muskeln, Nerven
und Sehnen
• Verspannung
• Verhärtung
• Krampfneigung
• Lumbago
• Ischialgie
• Hexenschuss
• Schulter-Arm-
  Syndrom
• Cervikal-Syndrom
• Gelosen
• Tennisarm
• Golferarm
• Sehnenscheiden-
  entzündung
• Karpaltunnel-
  syndrom

Weitere Erkrankungen
• Rheumatische
  Erkrankungen
• Fibromyalgie
• Traumen
• Entzündung
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